Das Spiel mit dem kleinen weißen Ball

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Die „Roten Teufel“ beim uns  zum Schnuppern

Mit Handball hatte das nur wenig zu tun. Nun gut, an diesem speziellen Tag ging es auch um Timing, Koordination und Geschicklichkeit. All das brauchen die SGL-Jungs normalerweise auf dem Spielfeld. Diesmal war die Umgebung aber weitestgehend grün — und viel größer als ein Handballfeld: Die SG Leutershausen war zum Abschluss der langen Vorbereitung zum Schnupperkurs auf unserer Anlage herzlich eingeladen.

Foto_Golf_Rote _Teufel

Die“Roten Teufel“ im Grünen

„Die Jungs sollten auch mal etwas anderes als immer nur die Halle sehen“, sagte SGL Geschäftsführer Reimar Bezzenberger, „diese Veranstaltung war für alle Beteiligten eine willkommene Abwechslung.“ Also wurden die geharzten Handbälle für einen Tag gegen die kleinen weißen Golfbälle getauscht. Doch erst einmal ging es ohne Spielgerät los — Trockenübung. Wie halte ich den Schläger richtig? Wie sieht eine Schwungbewegung aus? Worauf muss ich beim Abschlag achten? Unter Anleitung von Miguel Behlau, der sich bei der SGL unter anderem um das Heimspielmagazin kümmert, und Golftrainerin Nina Stier machten die „Roten Teufel“ erste Schritte im Golfsport — mehr oder weniger erfolgreich. Stefan Salger pflügte anfangs noch den Rasen auf der Driving Range um, erwies sich aber später als Abschlagsspezialist. „Große Menschen können normalerweise auch weit schlagen“, erklärte Trainerin Stier. Torwarttalent Moritz Mangold musste mit der ungewohnten Situation klarkommen, die Bälle selbst wegzuschießen — und nicht abzuwehren.

Gefühlte 5.000 abgeschlagene Bälle später ging es dann auf das anliegende Putting Green. Dort hieß es: einlochen. Neuzugang Alexander Kubitschek lernte seine Kraft zu kontrollieren und zeigte am Ende ungeahnte Putting-Qualitäten. Doch üben allein reichte den Jungs nicht. Zum Abschluss wollte man auch ein richtiges Spiel machen. Also ging es mit versammelter Mannschaft auf den Kurzplatz. Drei Löcher sollten gespielt werden, die Kombination Marc Nagel/Reimar Bezzenberger erwies sich als eingespieltes Duo — Alexander Hübe/Matthias Conrad mussten ihre Golfbälle hingegen das ein oder andere Mal im hohen Gras suchen.

„Die Jungs haben sich eigentlich alle ganz gut angestellt“, sagte Behlau, „für das erste Mal war das super — ihr könnt ruhig öfter kommen.“ Als Ausgleich zum stressigen Trainingsalltag könnte das eine Option sein, zumal sich Trainer Nagel sicher auch über die damit verbundene Steigerung der koordinativen Fähigkeiten freuen würde…